Eine Feminisierung aus medizinischen Gründen bezeichnet man als Effemination.
Die Feminisierung erfolgt aus eigener persönlicher Neigung, beispielsweise einer Affinität zu Dessous, oder findet im Rahmen einer BDSM-Beziehung statt. Grundsätzlich ist der Wunsch nach Feminisierung unabhängig von der sexuellen Neigung, tritt aber häufiger in weiblich dominierten Partnerschaften auf und ist eine in der Literatur häufig erwähnte Praktik. Die Dauer der Feminisierung kann von wenigen Stunden, zum Beispiel im Rahmen einer Session, bis hin zu einer dauerhaften Feminisierung, beispielsweise innerhalb einer female-led relationship reichen.
Nachdem Männer in Frauenkleidern in der Öffentlichkeit mit Häme und Benachteiligung rechnen müssten, findet diese meist versteckt oder zu Hause statt. Einige professionelle Dominas bieten sowohl Feminisierung als auch Zwangsfeminisierung in Studios an. Alternativ unternehmen Paare auch Ausflüge in Regionen, in denen die Gefahr, erkannt zu werden gering ist. Auf speziellen Fetischveranstaltungen kann die Feminisierung ebenfalls ausgelebt werden, allerdings wird diese Spielart nicht in der gesamten BDSM-Szene vorurteilsfrei akzeptiert.