Kleines Schwarzes

Das „Kleine Schwarze“ ist ein Kleid, das zu vielen Anlässen getragen werden kann, da der Schnitt klassisch-elegant ist, bis maximal Knielänge geht und die Farbe neutral-schwarz gehalten ist. Es ist eng mit dem Etuikleid verwandt und wird beispielsweise als Cocktailkleid getragen.Das „Kleine Schwarze“ wurde erstmals populär, als Coco Chanel 1926 in der Zeitschrift Vogue ein Foto eines kurzen schwarzen Kleides mit dem Kommentar Das schlichte Kleid wird "eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden" veröffentlichte. Designer Karl Lagerfeld äußert im Buch Das kleine Schwarze von Amy Holman Edelman allerdings Zweifel an der eigentlichen Urheberschaft Chanels: „Kleine schwarze Kleider tauchten zum ersten Mal zwischen 1918 und 1920 auf, und ich habe das Gefühl, dass sie auf die Trauerkleidung im Ersten Weltkrieg zurückgehen“. Auch die Designerin Nettie Rosenstein käme als Urheberin in Frage.Die Beliebtheit des Kleides erreichte ihren Höhepunkt in den 1950er Jahren, als prominente Trägerinnen wie Audrey Hepburn eine Generation damit begeisterten. Das „Kleine Schwarze“ ist auch heute noch weit verbreitet.Häufig verwendete Stoffe sind Chiffon und Viskose.
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Kommentare

12.03.2010, 16:37 Wenn man gar nicht wusste, was man zu einer Einladung anziehen sollte, dann wurde das kleine Schwarze herausgeholt. Anscheinend ist das heute noch so, es wird einfach nicht unmodern, weil ein Klassiker. Nur in der Auswahl der Stoffe kann man noch Akzente setzen und natürlich mit Accessoires.